Rotwein / Pfalz / Deutschland. Ein Blauer Portugieser ist so etwas wie der Sympathieträger unter den Rotweinen: unkompliziert, zuverlässig und immer gut gelaunt. Und wenn er dann auch noch aus der Pfalz kommt und von Schneider Pfaffmann gemacht wird, dann wird aus einem guten Wein ein kleines Wunder in Flaschenform. Dieser Rotwein umarmt Sie sofort mit einer gigantischen Portion Frucht. Da springen Ihnen reife, dunkle Süßkirschen, saftige Pflaumen und ein paar zerdrückte Waldbeeren entgegen. Es gibt hier keine schweren, kratzigen Holzfass-Aromen – hier spielt die pure, liebliche Frucht die Hauptrolle. Der Blauer Portugieser Schneider Pfaffmann hat das, was Winzer gerne ehrfürchtig „Trinkfluss“ nennen. Er rutscht dermaßen geschmeidig und saftig über die Zunge, dass man eigentlich direkt nach dem ersten Schluck die zweite Flasche entkorken sollte. Tipp für diesen Wein: Trinken Sie ihn bloß nicht warm! Ein fruchtbetonter Blauer Portugieser wie der SP ist die ultimative Geheimwaffe für Leute, die auch im Sommer Rotwein trinken wollen. Stellen Sie die Flasche 45 Minuten in den Kühlschrank und servieren Sie ihn bei kühlen 14 Grad. Die Kälte bändigt ihn, macht die Kirschfrucht noch knackiger.
Rebsorte: Blauer Portugieser
Geschmack: lieblich / QbA
Weinregion: Pfalz / Deutschland
Alkohol: 11,0 % vol
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert kJ 286 kJ
Brennwert kcal 68 kcal
Kohlenhydrate 2,4 g davon Zucker 2,34 g
Fett 0 g
Gesättigte Fettsäuren 0 g
Eiweiß 0,22 g
Salz 0,01 g
Zutaten: Trauben, Saccharose, Konservierungsstoff (Sulfite), Stabilisatoren (E 456)
Allergenhinweis: Enthält Sulfite
Erzeuger/Abfüller: Weinhaus Schneider-Pfaffmann / Bahnhofstraße 182 / 67480 Edenkoben / Deutschland
Blauer Portugieser SP 2023 Schneider Pfaffmann
Crew-Index: 3 Gläser / 75 Punkte
Gehaltvoll, hochfein und sehr harmonisch - Grandioser Wein perfekt für große Anlässe.
Der Name ist etwas irreführend – Blauer Portugieser klingt nach fernen Ländern, Abenteuer und vielleicht sogar einem kleinen Urlaub an der Algarve. Doch die Wahrheit ist: Diese Rebsorte hat mit Portugal etwa so viel zu tun wie ein Berliner mit einem Baguette. Sie ist rein deutsch (bzw. mitteleuropäisch) und eine der ältesten Rebsorten, die in Deutschland angebaut wird. Und warum heißt er dann so? Nun, die Geschichte ist etwas neblig – vielleicht wegen seiner blauen Schale, vielleicht wegen historischer Handelswege. Aber egal: Der Name ist Programm. Denn dieser Wein ist so vielfältig und anpassungsfähig wie ein echter Portugieser – nur dass er nicht aus Lissabon, sondern aus der Pfalz kommt. Typisch für die Rebe sind rote Beeren (Erdbeere, Himbeere, Kirsche), eine leicht würzige Note und eine frische, saftige Frucht. Er ist kein schwerer, tanninbetonter Rotwein, sondern ein leichter, fruchtiger Begleiter, der sich nicht zu wichtig nimmt. Ein Holzbrett, gute Hausmacherwurst, ein Stück reifer Käse, frisches Brot. Mehr braucht dieser Tropfen von Schneider Pfaffmann nicht, um glücklich zu sein.